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Mai 2025
​

Therese Mader

 

Feuer, Eis, Fels und Wind

Danke Island

Die Werke dieser Ausstellung entstanden nach einem Aufenthalt in Island. Mit experimentellen Techniken verarbeitete Therese Mader malerisch die gesammelten Eindrücke und erschaffte mit ihren Werken neue Geschichten. Die erdigen und natürlichen Farbtöne erinnern an natürlich gewachsene, komplexe Landschaften und widerspiegeln das Aufeinandertreffen

von Elementen. 

 

Daneben entstanden zeichnerische Werke aus Graphit und Kohle auf Papierbahnen, welche intuitiv und performativ im Einsatz des ganzen Körpers entstanden. Die gezeichneten Wellen und Linien bilden seismographisch die emotionalen Eindrücke der imposanten erfahrenen Natur nach.

Im Ausstellungsraum waren neben der malerischen und zeichnerischen Werke, Klang- und Geräusch-Improvisationen zu hören. Von der Künstlerin gesungene Geräusche und Melodien, welche ganz ähnlich, wie die gezeichneten Bahnen von emotionalen Welten und dem Erleben von Naturkräften auf einer neuen Ebene erzählten. 

Bitte auf Bilder klicken für Betrachtung in grösserem Format

Bitte Ton des Videos einschalten!

Postkarten mit Ausschnitten aus den ausgestellten Werken

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Es war einmal!

 

Im Erdmittelpunkt, im glühenden Lavakernteil der Erdkugel,

begannen heftige Dynamiken zu wirken.

Druck und Bewegung prallten aufeinander und suchten Platz.

Diese wilde unbändige Kraft drängte nach Oben durch die Erdschichten hindurch. Schoben sich weiter durch die tiefsten Tiefen des Atlantischen Ozeans.

Ein Bergkegel zischte aus dem Mehr heraus.

Und die glühende Lava drückte sich durch den Berg und grub sich ein Krater, um als Fontaine aus dem Berg zu feuern. Ergoss sich weiter über den Berg und die Meeresoberfläche und wuchs und wuchs in die Breite und Länge.


Die Erde hatte eine neue Insel im Atlantischen Ozean geboren.

Das Innerste aus ihrer Kernkraft, breitete sich aus;

neuer Lebensraum entstand! 

Und bekam irgendwann den Namen Island.

 

Das alles dauerte etwas länger als meine Erzählung.

Es geschah vor zirka 20 Millionen Jahren.

Und dann stand ich im Winter vor solch einem schwarzen Bergkegel welcher mitten in der flachen Ebene aus dem Boden ragte und oben fehlte die Spitze. Es zeichnete sich am Horizont Oben eine Ovale Linie ab;

wie der Rand der offenen Rennbahn in Oerlikon.


Da stehe ich Paff vor Staunen und Betroffenheit.

Und wir steigen den schwarzen imposanten Berg hoch,

bis zum Kraterrand, dem man entlang, laufen konnte.

Im Innern des Kraters, sind 3 kleine Hügel auf einer Fläche

von sandigem Gestein erkalteter Lava (Basalt) zu sehen.


Über dem Kraterrand öffnet sich der Horizont rund herum in

eine unermessliche Weite und Schönheit, wo Erde und Himmel zusammentreffen. Dynamisches Leben mit allen Gegensätzen.

Und alles hat Platz auf dieser Insel, als Äusserung des Lebens.


Gefährlich ……… und wunderbar fruchtbar und inspirierend!


Mit diesen tiefen Eindrücken kam ich nach Hause in die Schweiz wo die Berge Spitzen haben. Und ihre Naturwunder in die Atmosphäre strahlen! 

 

Danke Island Mai 2025

 

Therese Mader

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